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TYPBERATUNG: AUSZUG AUS BUCH 2 KAPITEL 2 „ENDLICH FREI VOM CORTISONSPRAY“
Absetzen von CortisonBereits nach 5 Tagen Aufenthalt aß ich am 31.12.2001, an meinem 30. Geburtstag ein Käsefondue, wie ich es früher, bis zum Eintreten meiner Käseallergie, immer getan hatte. Ich war immer davon ausgegangen, dass man alles, was „man“ bis zu seinem 30. Lebensjahr nicht lernt, nicht mehr lernen würde. Das sehe ich heute natürlich anders. Nun schien sich ein Traum zu erfüllen: Ich aß an meinem 30. Geburtstag ein Käsefondue, ohne Probleme zu bekommen. Doch das viel unglaubliche passierte 2-3 Tage später, als ich bemerkte, dass ich ganz vergessen hatte, mein Cortisoninhalat einzunehmen. Ich war verunsichert. Sollte ich es jetzt schon absetzen, einfach so. Mir ging es atemtechnisch prima. Ich hatte allerdings Notmedikamente nicht dabei. Diese hatte ich mir besorgt, falls es in Anschluss an das Absetzen des Cortisons zu einem sogenannten Reboundeffekt - also einer sich verschlimmernden Entzündungslage der Bronchien - kommen würde. Zu ihnen zählten Solosin®-Trinkampullen, Spiropent®-Tropfen und ein Asthmaspray. Ich wollte kein Risiko eingehen. Jetzt schien sich das Problem jedoch von selbst erledigt zu haben. Ich beschloss, bis zu meiner Rückkehr am 7. Januar nach Bonn - Bad Godesberg zunächst kein Cortison mehr einzunehmen und mir dann weitere Gedanken zu machen. So genoss ich zusammen mit meiner Freundin die letzten Tage unseres Urlaubs.Zurück in Bonn nahm ich immer noch kein Cortison ein. Ich war nun noch viel mehr als früher in der Lage festzustellen, was mein Körper essen wollte und was nicht. Ich hatte einen herrlichen Urlaub verbracht und wusste nun ganz sicher, dass ich ein “Hochgebirgs-Typus” war. Es gibt auch Allergiker, bei denen der Aufenthalt an der See ähnliche Effekte mit sich bringt, sodass sie also plötzlich alles Essen können “wie früher” und gar keine Probleme mehr haben. Diese Wirkung hatte das Hochgebirge auf mich und ich wusste, ich würde nun versuchen, einmal jährlich in die Höhe zu fahren, um meinen Gesundheitszustand dauerhaft zu festigen. Asthma und Allergie nach TypUnterschiedliche Klimabedingungen und Genesungsvoraussetzung bei Asthma und Allergien nach Typ; Landschaft; EffektTyp 1 Hochgebirge Gesundheitsverbesserung bei einer Höhe von über 1600m, u.a. durch Karenz von Pollen und Milben Typ 2 Meer Gesundheitsverbesserung am Meer, besonders auch der Haut Typ 3 Flachland Verbesserung beim Verlassen der Höhenlage oder des Meerreizklimas Es wird also unter meinen Lesern jedoch auch jene geben, die nicht zum Typus 1 gehören, dem das Hochgebirge zuträglich ist, sondern zum Typus “Meeresklima”, die ich als Typus 2 bezeichnen möchte. Andere wiederum leben schon in den Bergen oder am Meer und fahren regelmäßig ins flache Hinterland, um ihrem Körper ein anderes, reizärmeres Klima zu gönnen. Dies sind die Allergiker des Typus 3. Auf einer meiner Reisen erzählte mir eine schweizer Dame aus dem Engadin, dass der zuständige Kanton die Kranken hinunter ins Flachland schicken würde, um sie dort zu kurieren, da die Höhenlage nicht für alle Personen auf Dauer geeignet sei. So bleibt es an jedem selbst für sich festzustellen, welcher Landschaftstypus er ist und in welcher der jeweiligen Landschaften er eine unmittelbare Besserung seiner Beschwerden nach nur kurzer Zeit erfährt. Ich war nun cortisonfrei. |
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